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  Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart – 27.10.2015

5. Hohenheimer Tage der Familienpolitik

GaBi gibt Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen der Familienpolitik

Alle zwei Jahre treffen sich Politik, Fachkräfte, Träger, Interessensvertretungen und zivil-gesellschaftliche Akteure in der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart zu den Hohenheimer Tagen der Familienpolitik. In Kooperation mit der FaFo FamilienForschung, einer sozialwissenschaftlichen Forschungseinrichtung im Statistischen Landesamt Baden-Württemberg, bietet die Diözese einen Raum zum Austausch, zur Diskussion und Vernetzung rund um das Thema Familie und Familienpolitik. Auch in diesem Jahr, den 5. Hohenheimer Tagen vom 27. bis zum 28. Oktober, war die Tagung mit 120 Akteuren aus dem deutschsprachigen Raum hochkarätig besetzt.

Übereinstimmend beklagten Experten, wie Prof. Dr. Sabine Walper (Forschungsdirektorin des Deutschen Jugendinstituts) und Prof. Dr. Norbert F. Schneider (Leiter des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung), dass wir in Deutschland ein strukturelles Problem hätten. Die Hauptherausforderung sei es, die Strukturen dem Wandel von Familien und der Vielfalt in unserer Gesellschaft anzupassen. Dies gelinge aus Sicht der Teilnehmer und Experten derzeit mit den bestehenden Strukturen nicht. Genau an dieser Stelle setzt „Ganzheitliche Bildung im Sozialraum – GaBi der Karl Kübel Stiftung“ an und gibt mit den Modelleinrichtungen in acht Bundesländern bereits praktische Antworten.

Konkrete Anregungen und Hinweise, wie bedarfsorientierte Unterstützung für Familien im Sozialraum gelingen kann, bekamen die Teilnehmer des Workshops „Ganzheitliche Bildung und Betreuung“ von Dr. Jürgen Wüst, Abteilungsleiter, und Angela Legrum, Referentin im Bereich Inland der Karl Kübel Stiftung. Die Stiftung gibt mit ihrer Leitidee GaBi Antworten auf viele familienpolitische Herausforderungen, wie Inklusion, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, frühkindliche Bildungsqualität u.v.m. Die Teilnehmer berichteten im Workshop, welche Angebote Familien in ihrer Stadt bzw. Gemeinde brauchen und was aus ihrer Sicht Gelingensbedingungen für eine bedarfsorientierte ganzheitliche Bildung im Sozialraum sind. Neben strukturellen Rahmenbedingungen, wie finanzielle Ressourcen und Räumlichkeiten zum Austausch und Spielen, wurden vor allem niedrigschwellige Angebote, Toleranz und ein offener Dialog benannt. In einem waren sich alle Teilnehmer einig, der Bedarf der Familien muss im Mittelpunkt stehen.

 

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